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{{Infobox Film
| Bild =
| Deutscher Titel = Scoop ? Der Knüller
| Originaltitel = Scoop
| Produktionsland = Vereinigtes Königreich,
Vereinigte Staaten
| Originalsprache = Englisch
| Erscheinungsjahr = 2006
| Länge = 96
| FSK = 6
| JMK = 6
| Regie =
| Drehbuch =
| Produzent = ,
| Musik =
| Kamera =
| Schnitt = Alisa Lepselter
| Besetzung =
  • : Sidney Waterman (Splendini)
  • : Peter Lyman
  • : Sondra Pransky (Jade Spence)
  • : Joe Strombel
  • : Mr Malcom
  • : Vivian
  • : Detective
  • : Lord Lyman

| Synchronisation =
}}

'''Scoop ? Der Knüller''' ist eine - aus dem Jahr unter der Regie von , der auch eine der Hauptrollen übernahm. spielt eine US--in, die einen überführen will, sich aber ausgerechnet in den Verdächtigen () verliebt.

Handlung

Die US-amerikanische Journalistik-Studentin Sondra Pransky verbringt ihren Urlaub in , wo sie sich eine Vorstellung des Zauberkünstlers Sidney (Sid) Waterman anschaut, der unter dem Namen ?Splendini? auftritt. Sie wird von Sid auf die Bühne geholt und in die Zaubervorstellung integriert. Sie tritt in eine ?magische? Kiste, in der sie unverhofft dem Geist des kürzlich verstorbenen Journalisten Joe Strombel begegnet. Dieser berichtet, dass der Adlige Peter Lyman vermutlich der gesuchte ?karten-Mörder? sei, der es auf brünette, kurzhaarige abgesehen hat. Als Sondra Sid davon erzählt, hält dieser sie für verrückt, bis Strombels Geist erneut erscheint ? diesmal in Gegenwart Sids.

Sondra und Sid suchen daraufhin Lyman auf und fädeln eine Begegnung mit ihm im Schwimmbad seines Clubs ein. Sondra stellt sich Lyman unter dem Decknamen ?Jade Spence? vor und lässt sich von ihm zu seiner Dinner-Party einladen. Sid schlüpft dabei unfreiwillig in die Rolle ihres Vaters. Sie finden Indizien, die Lyman belasten. So war seine verstorbene Mutter ebenfalls brünett und trug eine Kurzhaarfrisur. Sondra und Sid verschaffen sich Zugang zu einem Tresorraum mit seiner Musikaliensammlung. Unter einem Horn versteckt verwahrt er dort auch ein Tarotspiel. Später ermitteln sie, dass Peter wiederholt eine Prostituierte namens Elisabeth Gibson, auch Betty G. genannt, aufgesucht hat, die dem Anschein nach ebenfalls dem Tarotkarten-Mörder zum Opfer gefallen ist. Die Polizei verhaftet jedoch einen anderen, geständigen Verdächtigen.

Sondra hat sich unterdessen in Peter verliebt, während Sid auf weitere belastende Hinweise stößt, als er das Umfeld der getöteten Betty G. beleuchtet. Peter belauscht ein Telefongespräch, in dem Sid Sondra über diese neuen Erkenntnisse informiert, und versucht daraufhin, Sondra zu ertränken. Zuvor gesteht er ihr, dass er Betty G. ermordet habe und es so aussehen lassen wollte, als falle auch dieser Mord dem Tarotkarten-Mörder zur Last. Unter Vortäuschung eines Bootsunfalls ruft Peter die Polizei. Doch Sondra kann unbemerkt zum Ufer schwimmen und Peter überraschen, als er der eintreffenden Polizei den vermeintlichen Unfall darlegen will. Inzwischen hat Sid, der als Amerikaner mit dem Linksverkehr in Großbritannien nicht zurechtkommt, auf dem Weg zu Sondra und Peter einen tödlichen Autounfall.

Peter Lyman kann des Mordes überführt werden und Sondra veröffentlicht ihren ersten großen Artikel in einer angesehenen Tageszeitung. Auf dem Weg ins Jenseits möchte Sid den mitfahrenden, verstorbenen Personen auf dem Boot einen Kartentrick zeigen. Er fragt, ob denn noch Zeit wäre, um einen seiner Zaubertricks zu zeigen, worauf einer der Mitreisenden erwidert: ?Ich glaube, die ganze Ewigkeit!?

Hintergrund

Die Komödie wurde mit einem Budget von 4 Millionen in gedreht. Sie startete in den US-Kinos am 28. Juli 2006, in am 16. November 2006. Weltweit spielte der Film rund 40 Millionen US-Dollar ein, davon 10,5 Millionen US-Dollar in den USA.

In der Szene, in der Journalistin Sondra Pransky, verkörpert von Schauspielerin , auf der Theaterbühne in die rote Kiste, den Entmaterialisierer, von Zauberer Splendini steigt, erklingt der berühmte '''' aus dem Ballett des Komponisten . Kurz davor ertönt die von . Beim Abspann hört man die Orchestermusik von .

Kritiken

 kritisierte die Kom�die im  als ?''lahm''?. 

Das schrieb: ?''Von pointierten Dialogen und gelungener Situationskomik getragenes, höchst amüsantes Drama von Woody Allen vor dem Hintergrund einer satirisch skizzierten Klassengesellschaft, in der für den Erhalt von Status und Privilegien auch über Leichen gegangen wird.''?

Stefan Höltgen von lobte den Film und seine Schauspieler: ?''Die Kombination aus fantastischen, komischen und Thriller-Elementen bereichert Allens neuen Film ungemein ? ja macht ihn geradezu zu einem Ausnahmewerk in seinem ?uvre. Hinzu kommen die guten schauspielerischen Leistungen von Hugh Jackman und Scarlett Johansson. [...] [Allen] selbst taucht auch wieder vor der Kamera auf und zeigt, dass er auch als 70-Jähriger nichts von seinem schauspielerischen Können verloren hat. Das Wiedersehen mit ihm ? gerade als Vaterfigur an der Seite von Scarlett Johansson ? gehört zu einem der Kinohighlights des Jahres.''?

Die Deutsche Film- und Medienbewertung FBW in Wiesbaden verlieh dem Film das Prädikat besonders wertvoll.

Weblinks

Einzelnachweise